Mein Leben

Mein Leben wurde geleitet von Lügen. Ich erzählte Lügen ohne Grund, erfand Geschichten, machte mich Interessanter als ich eigentlich war und führte in meinen Augen ein Doppelleben. Einerseits lebte ich meine Lügen. Andererseits verheimlichte ich mein wahres Leben, meine Gedanken, meine Gefühle. Es drehte sich alles nur darum, dass niemand sehen sollte wer ich wirklich war, von welchem Schmerz ich geprägt und von welchem Hass ich erfüllt war. Wenn man mich betrachten würde, unwissend, neutral, man würde nicht sehen wer ich bin. Man würde ein Mädchen sehen wie jedes andere. Gewöhnlicher Kleidungsstil, dezentes Make-up, unauffällige Frisur. Würde man jedoch genauer hinschauen, meine Arme und Beine mustern, mit mir sprechen oder mich sogar berühren, würde man merken was für ein Mensch ich bin. Dies tat aber niemand, was für mich eine Erleichterung war, denn somit konnten meine Lügen leben, während ich an ihnen zu Grunde ging.

2 Kommentare 17.4.10 23:45, kommentieren

Naiv? Veränderbare Welt ?

"Meine schlechteste Charaktereigenschaft ist die Naivität. Ich meine ich arbeite daran, aber solche festgetretenen Charakterzüge sind verdammt schwer loszuwerden. Ich geh mir ja selbst damit auf die Nerven, aber ich bin wirklich sehr Leicht zu beeindrucken. Rechne immer damit, dass man mir die Wahrheit sagt, Zähle nie das Wechselgeld nach und glaube jedem, der sagt, dass er in seinem Leben noch keine fazinierendere Frau als mich kennen gelernt hat." [Aus Herzsprung von Ildikó von Kürthy

1 Kommentar 17.4.10 23:10, kommentieren

Guten Abend Welt !

Da wäre ich wieder. Nicht dass ich weg gewesen wäre oder so, aber ich hatte heute Lust zu bloggen. Wieso fängt man mitten in einem Film an zu weinen? Nunja, man kann sich vermutlich in die Situation hineinversetzen und projiziert diese Situation auf das eigene Leben. Oder man denkt sich "Was wäre wenn,..." Aber können wir wirklich auf jedes "Was wäre, wenn.." in unserem Leben Rücksicht nehmen? Was wäre, wenn ich morgen schuld an einem Unfall bin? Was wäre, wenn "er" morgen wieder da wäre? Was wäre, wenn morgen all meine Probleme sich in Luft auflösen würden? Diese Fragen sind so banal und trotzdem stelle ich sie mir. Jeden Tag. Es ist ein Traum, nicht wahr? Wir wünschen uns etwas. Wenn wir Titanic schauen wünschen wir uns eine Liebe, die so leidenschaftlich ist, wie die von kate und Jack. Wenn wir The fast and the furious schauen wünschen wir uns so auto fahren zu können. Naja, vielleicht tue nur ich das, aber ich steh auf auto fahren. Was ich damit sagen will? Keine Ahnung. Ich wollte es einfach mal angesprochen haben. Denn auch eine "Was wäre, wenn ..." Frage ist eine Art zu fliehen. Man flieht in Tausende von Möglichkeiten und im Endeffekt passiert keine von ihnen. Gute Nacht Welt und betrinke dich nicht zu sehr (:

1 Kommentar 17.4.10 23:04, kommentieren